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Radfahrer_Panroama
Mountainbiker
Radlergruppe

Sardinien – Die Geschmäcker der Insel

Dauer: 8 Tage// Gesamtstrecke: ca. 327 km//Schwierigkeit: Schwierigkeitsgrad 2
Kurzbeschreibung
Die Südwestküste Sardiniens ist ein Bilderbuch voll natürlichen Reichtums. Diese Fahrradreise in Italien wird Sie durch eine Vielzahl an Weinanbaugebieten, Olivenhainen und Eichbaumtäler führen. Außerdem werden Sie mit einzigartigen archäologischen Ausgrabungen, wilden Klippen, auf denen spanische Türme thronen, traumhaften Stränden und einsamen Buchten in Berührung kommen, die von der außerordentlichen Schönheit und Fülle an Farben, Gerüchen und kristallklarem, smaragdgrünem Meer komplettiert werden.

Sardinien ist stolz auf seine biologisch angebauten Produkte; Käse, Wein, zahllose Brotsorten, gepökeltem Fleisch, Safran, saftige, sonnen-gereifte Früchte und vieles mehr. Ihr Fahrradurlaub wird Sie auf eine Geschmacksreise führen, während der Sie die Möglichkeit haben in Weingärten anzuhalten sowie Bauernhöfe, traditionelle Bäckereien, Fischereizuchten und Olivenölpressen zu besuchen. In der Kombination mit den vorherrschenden Düften der Mittelmeerkräuter werden Sie ein wahres Erlebnis der Sinne erleben!

Die Unterkünfte während Ihrer Fahrradreise sind eine Auswahl an qualitativ hochwertigen Agriturismen, Pensionen und kleinen Hotels, die alle selbstgemachte und reichhaltige Mahlzeiten und Qualitätsweine anbieten. Jeden Abend werden Sie sich über der Gastfreundlichkeit der Besitzer freuen. Sollten Sie es bevorzugen, sich einer unserer, zu bestimmten Terminen geplanter Gruppen von Fahrradfahrern anzuschließen, bieten wir Ihnen auch eine geführte Version dieser Reise an. Falls Sie noch einen oder zwei Tage mehr Zeit haben, könne Sie auch gern Ihre Tour verlängern und wandern gehen oder eine Seekajaktour machen. Unser Team vor Ort kann Ihnen dazu alle wichtigen Informationen zukommen lassen und Sie mit den nötigen Geräten ausstatten, damit Sie die selbst geführten Routen genießen können. Rufen Sie uns dazu einfach an.

Tourencharakter
Die Tour verläuft im Inland und entlang der atemberaubenden Küste Sardiniens. Sie fahren hauptsächlich auf sehr gut asphaltierten Straßen. Nur ein paar wenige Teilstücke, die zu Ihren Unterkünften führen, sind davon ausgenommen. Sie fahren durch ein Region sanfter, sich dahin schlängelnder Hügel und lange, flachen Abschnitten, die Sie vorbei an Olivenhainen und Weinanbaugebieten führt. In der Nähe der Küste geht die Fahrt hoch und runter mit einigen anspruchsvollen Teilstücken sowie atemberaubenden Aussichten von der Küste. In jedem Dorf wartet aber immer leckeres Eis auf Sie. Zum Schluss wechseln sich längere Abschnitte mit flachen Landstraßen entlang von Feldern ab. Außerdem folgen Sie hügligen Küstenstraßen vorbei an langen Sandstränden und kleinen Buchten. Die Anstiege sind dabei nie zu steil oder lang und die Straßen sind meist kaum befahren.

Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft Flughafen Cagliari - Transfer nach Villanovaforru
Nach der Ankunft in Cagliari folgt ein kurzer Transfer zu Ihrer Unterkunft im dörflichen Villanovaforru. Dieser Tag ist hauptsächlicher dazu geeignet, sich mit den Fahrrädern vertraut zu machen sowie sich gedanklich und organisatorisch auf die Woche vorzubereiten. Sie werden die Informationen zum Tourverlauf anschauen und erklärt bekommen, damit Sie gut auf Ihren Fahrradurlaub vorbereitet sind.

2. Tag: Marmilla – Barumini ca. 62 km
Nachdem Sie die Unterkunft verlassen haben, beginnen Sie mit einer leichten Abfahrt in das Flachland von Marmilla, einer hügeligen Region, die sich von den Außenbezirken Cagliaris bis nach Oristano erstreckt. Seit der Römerzeit war dieses fruchtbare Land das Zentrum für den Getreide- sowie den Oliven- und Weinanbau auf der Insel. Heute noch folgt man in dieser Region antiken Rezepten, um qualitativ hervorragendes Brot herzustellen. Sie fahren nun ins Landesinnere in die Richtung des vulkanischen Giara – Hochplateaus, wo sich hunderte von kleinen Wildpferden angesiedelt haben. Die Dörfer Tuili und Barumini liegen idyllisch unterhalb davon. Sie sollten sich genügend Zeit nehmen, um Barumini, einen imposanten Komplex aus der Nuraghen-Kultur zu besuchen. Er ist der wichtigste auf der Insel und wurde im Bronzezeitalter, circa im 15. Jahrhundert v. Chr. erbaut. Dieser Zitadellenkomplex und seine umliegenden Dörfer veranschaulichen eine unglaubliche architektonische Leistung des sardischen Urvolkes. Massive Basaltsteinblöcke sind zu dreistöckigen Türmen, Innentreppen, Aussichtsplattformen, einen inneren Hof und sogar einer primitiven Sauna verbaut wurden. Anschließend brauchen Sie nicht lange, um zu der kleinen aus Granit erbauten Santa Maria Kirche zu gelangen. Sie werden ihre runden, rosenförmigen Fenster bestaunen. Danach fahren Sie an den Mauern der Ruine des Castello di Marmilla aus dem 12. Jahrhundert vorbei, welches oberhalb eines kegelförmigen Hügels und neben dem Dörfchen Las Plassas liegt. Von hier aus führt der Weg zurück nach Villanovafforru. Sie fahren nun durch kleinere Städtchen und es lohnt sich in einer „Enoteca“, einem Weingut kurz anzuhalten, um einige der besten Weine Sardiniens zu probieren. Dies wird Ihnen genug neue Energie geben, um die letzten Kilometer bis zur Unterkunft in Villanovafforru zurück zu fahren.

3. Tag: Campidano - Gonnosfanadiga - Olivenölpresse – Agriturismo ca. 50 km
Nachdem Sie die Hügel hinter sich gelassen haben, erreiche Sie die Campidano Ebene, die größte der Insel. Ihre erste Station ist die Stadt Sardara, die in der Nähe einer heißen Quelle liegt und seit der Antike für seine Qualität an Frischwasser berühmt und heilig ist. Es wird angenommen, dass hier die Menschen der Nuraghen-Kultur das Wasser mit seinen heilenden Eigenschaften verehrt haben. Auf jeden Fall sind sie einen Besuch wert. Sie fahren mit Ihrem Rad durch die Ebene und werden die heißen Quellen Bereich knapp unterhalb der Burg von Montgeben passieren. Von hier aus gelangen Sie nach Pabillonis, Ihr nächstes Ziel, welches für die Produktion von Safran berühmt ist. Machen Sie Halt an einer der vielen Bäckereien und probieren Sie einige der sardischen Kuchen, die mit nach Safran duftenden Pasten gefüllt sind. Weiter Richtung Westen gelangen Sie nach Gonnosfanadiga, das unterhalb der felsigen, Ostausläufern der Region Iglesiente liegt und für seine Oliven und sein Olivenöl bekannt ist. Wir statten Sie mit Informationen aus, wie Sie eine der Olivenpressanlagen besichtigen können, um einen Geschmack für die verschiedenen Olivenölsorten zu bekommen. Nun ist es Zeit, die Ebene zu verlassen und in kleinere Gänge zu schalten. Sie sind nun wieder in den Bergen, direkt unterhalb von Monte Linas. Sobald Sie in Ihrer Unterkunft angekommen sind, wartet in diesem schönen Agriturismo hervorragende, hausgemachte Ravioli, selbst produzierte Wurstsorten und Käse sowie Olivenöl und Wein auf Sie. Was kann es besser geben am Ende eines guten Tages auf dem Fahrrad?

4. Tag: Abfahrt zur Portixeddu-Küste - Buggerru – Nebida ca. 50 km
Nachdem Sie das Agriturismo verlassen haben, radeln Sie in Richtung Küste. Ein toller Start in den Tag. Auf herrlichen 15 km geht es sanft bergab. Sie haben herrliche Blicke auf die Berge um Sie herum. Entlang des langen Sandstrandes von Portixeddu haben Sie genügend Auswahl und Zeit, um ein erfrischendes Bad im Mittelmeer zu nehmen, bevor Sie weiter Richtung Süden fahren. Die kleine Ortschaft Buggerru, die einst eine blühende Bergbauküstenstadt war, versucht nun mit wenigen Mitteln zu überleben: Fischerei und den sich hin und wieder hier hin verirrenden Reisenden. Da immer frischer Fisch in den kleinen Hafen kommt, ist dies ein guter Ort, um Mittag zu essen. Probieren Sie ruhig einige der lokalen Köstlichkeiten. In Buggerru können Sie die alte Küstenmine, Galleria Henry, besuchen, die seit ihrer Öffnung, als Teil einer industriellen, archäologische Reiseroute, in diesem faszinierenden Bergbaugebiet, öffentlich zugänglich ist. Bei Interesse lassen Sie Ihre Ansprechpartner zu Beginn der Reise wissen, dass Sie die Mine besuchen möchten, damit alles arrangiert werden kann. Mit dem Rad fahren Sie nun zu einer Fernküstenstraße hinauf. Sie passieren die hoch aufragenden Kalksteinfelsen und Klippen von Masua. Das hier ist ein Freeclimbing-Paradies. Die ausgeschilderten Routen beginnen auf Meeresspiegelhöhe und gehen hinauf bis in den Himmel. Die heutige Unterkunft und das Abendessen sind in der Ortschaft Nebida.

5. Tag: Nebida - Insel St. Pietro - Insel St. Antioco ca. 45 km
Von Nebida aus fahren Sie Ihre Fahrt Richtung Süden weiter entlang der Küste fort. Sie lassen die schroffe Kalksteinküste hinter sich und fahren durch flacheres Land in Richtung der Inseln St. Pietro und St. Antioco. Sie haben nun die Chance, Ihren Beinen etwas Pause zu gönnen, während Sie mit der Fähre nach St. Pietro übersetzen. Hier verändern sich Landschaft und Kultur auf ein Neues. Carloforte wurde von Korallenfischer aus Genua, die aus Tunesien hierher gezogen waren, gegründet und diese leben nun hier seit der Mitte des 16. Jahrhunderts. Dieser Einfluss wird in der Architektur, die auf der Insel zu sehen ist sowie in der Küche spürbar. Mit seinen pastellfarbenen Häusern, die entlang der engen, gepflasterten Gassen gebaut wurden, ist einer der interessantesten Orte Sardiniens entstanden. Hier kann man in gemütlicher Atmosphäre herumlaufen und vielleicht sogar in einem der sehr guten Fischrestaurants der Stadt zu Mittag essen. Die Insel ist in der Tat für seine Fischertradition bekannt, insbesondere der Thunfischfang. Seit der Antike warten hier die Fischer auf die Ankunft der Thunfischschwärme, die Jahr für Jahr immer auf demselben Weg durch die Meeresenge, nicht weit von der Insel entfernt, schwimmen. Eine weitere kurze Fährfahrt bringt Sie anschließend zur Insel St. Antioco, wo Sie nach kurzer Zeit in Ihrer Unterkunft für diese Nacht, einem wunderbaren Hotel, ankommen.


6. Tag: Trattalias – Santadi – Porto Teulada ca. 70 km
Am Anfang des Tages lohnt es sich sicher für ein paar Stunden, einige der verborgenen, archäologischen Stätten von St. Antioco zu besuchen. Die Entwicklung dieses Gebietes geht in der Tat auf die Zeit der Nuraghen-Kultur zurück. Wirklich entwickelt hat sich St. Antioco aber erst, als die Phönizier im Jahre 259 v. Chr. diese Region als “Sulcis” gründeten. Sehenswert ist vor allem die punische Nekropole und Thophet sowie die Katakomben der Kirche St. Antioco. Sobald Sie die Insel auf dem Damm, der über die Bucht von Palmas führt, verlassen, fahren Sie auf Ihrem Fahrrad in Richtung der Sulcis Berge weiter. Sie durchqueren die fruchtbaren und sanften Hügel bei Trattalias und Santadi. So radeln Sie von Weinberg zu Weinberg und es Ihnen wird klar, dass Sie sich in die Weingegend von Santadi befinden. Hier haben Sie die Chance in der Cantine di Santadi eine Weinprobe von lokalem Wein zu machen. Fünf Kilometer südlich von Santadi befinden sich die Karsthöhlen von Is Zuddas, eine der vielen spektakulären Natursteinmuseen der Insel. Von hier an windet sich die Straße 13 km lang bis nach Teulada, vorbei an abgelegenen landwirtschaftlichen Ortschaften. An einigen Stellen werden Ihnen großartige Aussichten zur Südküste hin geboten. Sobald Sie in Teulada angekommen sind, ist die Unterkunft nicht mehr weit entfernt.

7. Tag: Tuerredda – Chia – Pula ca. 50 km
Dies ist Ihr letzter Fahrradtag. Sie schlängeln sich im auf und ab entlang der Küste nach Pula, Ihr endgültiges Ziel dieser Reise. Die Costa del Sud ist ein wunderbares 20 km langes Spektakel. Die Straße windet sich oberhalb der schroffen Klippen, die in das tiefblaue Meer hinab stürzen, entlang. Es gibt viele Aussichtspunkte und kleine Sandbuchten, die dazu einladen anzuhalten und im Meer baden zu gehen. Cala Tuerredda ist einer der schönsten Strände dieser Küste, der von zwei Landzungen geschützt wird. Die smaragdgrünen Farben des Wassers sind wie aus dem Bilderbuch. Von hier aus entfernt sich die Straße von der Küste, um bei Chia wieder zurück zum Meer zu führen. Sie erreichen nun den langen Sandstrand von Chia. Ein kurzer Abstecher nach rechts bringt Sie zum spanischen Turm von Chia, von wo aus man einen spektakulären Blick auf den langen Strand und die Inseln hat. Das nächste Teilstück folgt der Hauptstraße Richtung Norden entlang einer ruhigen Küstenstraße. So erreichen Sie schließlich das Städtchen Pula, wo Ihre Reise offiziell endet. Die ausgezeichnete Eisdiele auf dem Marktplatz der Stadt bietet hausgemachtes Eis an. Dies ist ein wohlverdienten Genuss und eine Belohnung nach dieser langen Reise. Am Abend können Sie durch die Stadt laufen und in einem der vielen, guten Restaurants zu Abend essen.

8. Tag: Individuelle Abreise oder Verlängerung möglich
Sie werden von einem unserer Reiseleiter abgeholt und zum Flughafen gebracht, von wo aus Sie Ihre Heimreise antreten werden.

Termine, Preise und Leistungen
Buchungscode: IT-RAD-SARDINIEN

Saisonzeit Kategorie   Doppelzimmer Einzelzimmer
01.03.2017 - 30.06.2017 (Anreise: täglich)StandardEUR10501240
01.09.2017 - 31.10.2017 (Anreise: täglich)StandardEUR10501240


Eingeschlossene Leistungen
  • 7 Nächte in Agriturismen, Pensionen und kleinen Hotels
  • 7x Frühstück, 3x Abendessen
  • Gepäcktransport zwischen den Unterkünften
  • Detaillierte Tourenbeschreibung in Buchform, ausgestattet mit Karten der Tagesrouten
  • Abholung vom Flughafen am Ankunftstag/ Rücktransport zum festgelegten Flughafen am Abreisetag
  • Repräsentant unserer Partneragentur vor Ort
Zusatzleistungen

Preis auf Anfrage.

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