Reiseroute
Patagonien ist bekannt für seine raue und schöne Natur. Die beeindruckenden Bergketten der Anden , die Chile und Argentinien voneinander trennen, bilden eine atemberaubende Kulisse während der Fahrt. Wir durchqueren eine der größten Bergketten der Welt. Die Route führt uns vorbei an aktiven Vulkanen mit schneebedeckten Gipfeln, kristallklaren Gletscherseen, dunkelgrünen Wäldern und zahlreichen natürlichen Thermalbädern. In dieser unberührten Natur besuchen wir Städtchen und Dörfer, wo wir argentinische Sitten und Bräuche kennen lernen. Aber gleichzeitig werde wir auch den Einfluss der europäischen Pioniere erkenne. Wir übernachten in kleinen gemütlichen Hotels oder auf Campings, die einmalig gelegen sind und herrlichen Ausblick bieten.
0. Tag Flug Deutschland – Buenos Aires
1. Tag Ankunft in Buenos Aires
Empfang auf dem internationalen Flughafen Ezeiza und Transfer zu Hotel. Buenos Aires, auch wohl das Paris von Lateinamerika genannt, ist eine brausende Stadt voll südländischem Temperament und berühmt um den Tango. Auf der Stadtrundfahrt kommen wir auch durch die bekannten Viertel La Boca und San Telmo. Abends begleitet der Reiseführer die Gruppe und genießen sie gemeinsam vom Diner und der Tangoshow.
Einbegriffen: Frühstuck und Abendessen
2. Tag Ankunft in Bariloche
Ein Inlandflug bringt uns nach San Carlos de Bariloche (893m) , das zentral im wunderschönen Seengebiet von Nord-Patagonien liegt. Dieser touristische Skiort ist bekannt für seine Alpenchalets, die deutlich den Einfluss der ersten Europäer ausstrahlen, die sich hier rund 1900 ansiedelten. Im Hotel macht die Gruppe Bekanntschaft mit dem Radführer/ Reisebegleiter , und während des Willkommensdiner werden weitere Informationen verstreckt.
Einbegriffen: Frühstuck und Abendessen
3.Tag Bariloche – Villa Angostura, 41 km und Bootsfahrt
Die ersten 27 Kilometer gehen ab Stadtmitte um den See Nahuel Huapi bis zur Halbinsel Llao Llao. Von hier aus überqueren wir per Boot den tiefblauen See Nahuel Huapi bis zur Insel Victoria und den Arrayán Wäldern. Diese Wälder liegen im Nationalpark Nahuel Huapi. Es ist der einzige Ort der Welt, wo diese zimtfarbigen Bäume vorkommen. Wir verlassen das Boot und mit dem Rad an der Hand müssen wir etwa 20Min. bis zum Weganfang laufen, den wir nur so erreichen können. Die Route zur Villa Angostura geht 20km über einen holperigen Waldweg, der erst in den letzten 2 km in Asphalt übergeht. Die Route hat einen kurzen technischen Teil und einen Höhenunterschied von 150m.
Übernachtung : Camping
Einbegriffen: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
4. Tag Villa Angostura – Villa Traful , 60 km
Wir verlassen Angostura auf einer Nebenstraße (10km) umringt von Bergen, Wäldern und Wasser bis ins Gebiet vom Rio Correntoso, dem kürzesten Fluss Argentiniens. Hier nehmen wir einen Pfad (20km), der uns beim See Espejo zu der spektakulären Route der Sieben Seen ( Los Siete Lagos) bringt. Von hier aus steigen wir etwa 900m bis zum Pass. Dann geht es 25km lang auf einer leicht abschüssigen Asphaltstraße entlang dem transparenten, fischreichen See Traful bis zum gleichnamigen Dorf (975m). In diesem kleinen Fischerdorf kann man einen Besuch an den Aussichtspunkt „Mirador del Viento“ bringen und staunen, auf welche spektakulären Weise der Wind uns die Kraft von Mutter Natur erleben lässt. Fast die gesamte Route geht durch den Wald.
Übernachtung : Camping
Einbegriffen: F, M, A
5. Tag Villa Traful – Paso Cordoba , 72 km
Über ein leicht abschüssige schlängelnde Schotterstraße fahren wir 25km entlang dem Ufer des Sees Traful bis zum Zusammenfluss von Traful und Lima. Hier nehmen wir die prächtige Route zum Pass Cordoba. Die ersten 10km steigen langsam an bis zum ersten Pass. Hier fällt der Weg kurz ab, bevor dann der echte Anstieg von 15km bis zum zweiten Pass beginnt. Mit prächtigem Blick auf die besonderen vulkanischen Felsenformationen in verschiedenen Farbstellungen fahren wir etwa 12km bergabwärts bis zum Fluss Caleufu, wo wir dann eine ideale Gelegenheit haben, um eben wieder zu Atem zu kommen. Von hier aus müssen wir dann noch 10km bis zu einem idyllischen Plätzchen fahren, wo wir die Zelte aufstellen.
Übernachtung : Camping in Filo Hua Hum
Einbegriffen: F, M, A
6.Tag Paso Cordoba – San Martin de los Andes , 54 km
Vom Camping ab geht es 28km auf einer breiten Schotterstraße entlang dem See Meliquina. Die erste Hälfte führt durch offenes und unbeschütztes Gebiet, danach geht es aber wieder durch schattenreichen Wald. Bis zur Kreuzung, wo wir den Asphaltweg Richtung San Martin de los Andes (640m) nehmen, steigen wir erst noch 4 km. Die restlichen 22 km bis zum Hotel geht es bergabwärts mit Blick auf Nadelwälder, die jedoch hier nicht einheimisch sind. In dem regen Zentrum können wir dann in einem der vielen „heladerias“ (Eissalon) von einem hervorragenden Eis genießen, oder ein Stück Schokolade aus dem riesigen Assortiment aussuchen.
Übernachtung : Hotel
Einbegriffen: F, M, Abendessen frei in San Martin de los Andes
7. Tag San Martin de los Andes
Heute haben wir das pittoreske San Martin de los Andes zu unserer eigenen freien Verfügung. Das Städtchen liegt am Fuße der Anden am See Lacar in dem Nationalpark Lanín und ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für viele Aktivitäten. (Trekking, kajak, pferdreiten oder ein Tour auf dem Rad durch den Wald)
Übernachtung: Hotel
Einbegriffen: F, M, A
8.Tag San Martin de los Andes – Lago Curruhue , 62 km
Mit einem steilen Anstieg auf Asphaltstraße verlassen wir das Städtchen. Nach 12km erreichen wir den See Logol, wo wir dann den Nationalpark Lanín betreten. Nun folgt ein 10km langer steiler Anstieg auf einem Schotterweg mit wenig Vegetation. Danach nehmen wir einen Weg, der uns durch typisch patagonischem Wald mit Lengas und Coihus führt und der stets dichter und dichter wird. So fahren wir 25km entlang der beiden Seen Currhue Chico und Grande bis zum Camping. Dieser liegt an der Westseite des Currhue Grande und bietet uns einen prächtigen Ausblick.
Übernachtung: Camping
Einbegriffen: F, M, A
9.Tag Lago Currhue – Coñaripe (Chile), 67 km
Der Tag beginnt mit einer Fahrt von 18km auf einem waldreichen Weg bis zum Pass Carirriñe (1176m) an der chilenischen Grenze. Unterwegs kommen wir vorbei an Laguna Verde, Escorial, El Toro und den beiden Seen Epulafquen und Carilafquen. Die letzten 4 km sind die schwersten. Aber dafür geht es nach dem Gipfel 15km bergabwärts bis zum ersten chilenischen Dorf Liquiñe (230m). Von hieraus folgen wir einem Schotterweg, der uns zu den heißen Quellen von Coñaripe bringt. Hier übernachten wir auf einem Camping. Natürlich ist auch Gelegenheit, um eine dieser Thermen zu besuchen und sich herrlich verwöhnen zu lassen nach all den Strapazen der letzten Tage.(nicht einbegriffen)
Übernachtung: Camping
Einbegriffen: F, M, A
10. Tag Coñaripe – Transvolcanica – Pucon , 64km
Wir beginnen die heutige Fahrt im Nationalpark Villarica. Auf einem dicht bewaldeten Weg von 20km kommen wir zwischen den zwei eindrucksvollen Vulkanen Villarica (2847m) und Quetrupillan (2360m) durch. Die anschließende Talfahrt von 26km bringt uns zur Asphaltstraße, die uns dann in 7km zum Touristenstädtchen Pucon bringt. Der Waldweg ist so dicht bewachsen, dass er unzugänglich ist für Autos. Darum kann das Begleitfahrzeug uns hier auch nicht folgen. Pucon ist beliebt um seinen Outdoorsport und seine Lage zwischen dem rauchenden Vulkanen Villarica und Laguna Villarica.
Übernachtung : Hütten
Einbegriffen: F, M,
Abendessen frei in Pucon
11. Tag Pucon – Coñaripe – Neltume , 117 km
Heute geht es früh los, denn es wird die längste Etappe der ganzen Reise, auch wieder gekennzeichnet durch die Schönheit der Wälder und Seen. Nach etwa 69km Asphaltstraße erreichen wir einen idealen Platz, um eventuell eine Pause einzulegen. Der Weg geht weiter Richtung Neltume am Panguipulli See. Dies ist eines der schönsten Teile dieser Route.
Übernachtung : Hotel
Einbegriffen: F, M, A
12. Tag Neltume – Huilo Huilo – Balsa Hua Hum (Argentinien), 40 km
Im der Region gibt es mehrere schöne natürliche Attraktionen zum besuchen. Die Wasserfälle Huilo Huilo, der Fluss Neltume und das Naturschutzgebiet Huilo Huilo. Im Verlaufe des Morgens können wir diese Stellen besuchen und vielliecht erreichen wir sogar den Fuss des Vulkans Mocho und Choshuenco. Auf gegeben Moment (abhängig des Monats) müssen wir in Puerto Fuy einsteigen und überqueren wir mit eine Fähre in 1½ Std. den Pirehueico See. In Puerto Pirihueico steigen wir wieder aufs Rad um nach 10 km die Grenze mit Argentinien zu passieren. Dann erübrigt es nur noch 5 km zum Nonthue mit Ihren schönen Strände wo wir die Zelte aufstellen
Übernachtung : Camping
Einbegriffen: F, M, A
13. Tag HuamHum – San Martin de los Andes , 50 km
Unser letzter Radtag führt uns durch den Wald entlang der Nordseite der Seen Nonthue und Lacar, wo wir an einem der Strände noch eben von der Patagonischen Atmosphäre genießen können, bevor wir nach San Martin de los Andes zurückkehren.
Übernachtung : Hotel
Einbegriffen: F, M, A
14. Tag Flug nach Buenos Aires
Transfer zum Flughafen Chapelco, etwa 30 Min. Empfang auf dem Flughafen Jorge Newbery in Buenos Aires. Transfer zum Hotel.
Übernachtung: Hotel
Einbegriffen: F
15. Tag Buenos Aires
Der ganze Tag in der Hauptstadt steht zur eigenen Verfügung, um nach eigenen Wünschen zu gestalten.
Unterkunft im Hotel mit Frühstück
16. Tag Abreise nach Deutschland
Transfer zum Flughafen Ezeiza, wo unsere Begleitung aufhört.
Einbegriffen: Frühstück
17. Tag Ankunft in Deutschland
Der Preis
4-8 Personen ab. US 2700 dollar
9-12 Personen ab. US 2390 dollar